Craniopathie
Diese Therapiemethode wurde vor ca. 60 Jahren von dem Amerikaner Dr. M.B. DeJarnette weiterentwickelt.
DeJarnette war Osteopath und Chiropraktiker. Er lernte die Methode von dem Osteopathen W.G. Sutherland.

Sutherland sagte, dass es eine rhythmische Beziehung zwischen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sakrum) gibt.
Er nannte sie “primäre Atmung”, welche heute als cranio-sakraler Rhythmus bezeichnet wird.
Sutherland entdeckte auch, dass die Knochen des Schädels nicht fest miteinander verwachsen sind, sondern sich bewegen, in ihrem “Bewegungsmuster”.

Das Liquor (Nervenflüssigkeit) zirkuliert (u.a. auch atemabhängig) in einer sackähnlichen Membran, der DURA, die das Gehirn und Rückenmark umschließt.
Diese Flüssigkeit schützt das sensible zentrale Nervensystem, sorgt für seine Ernährung, transportiert und entsorgt Stoffwechselprodukte und ist Leitungssystem für die Übertragung von Nervenimpulsen.
Die ungestörte Zirkulation durch das Nervensystem ist von großer Bedeutung für die Gesundheit.
Geburtstraumen, (Glocke, Zange usw.), extreme körperliche Anstrengung, Unfälle und Sportverletzungen sowie Umwelteinflüsse können die Membranen des Nervensystems verschieben und die Zirkulation des Liquor stören.
Die Folgen sind nicht ausreichend erforscht, können aber große Bedeutung für die Gesundheit haben.
Diese Vorgänge richtig einzuordnen, das Becken und das Cranium korrekt wieder zu justieren, um die Ursachen zu beseitigen, ist erst durch eine präzise Analyse des ganzen Bewegungs- und Nervensystems möglich.
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